GPS-Was ist das?

„Global Positioning System“ kurz GPS
In dieser Rubrik möchte ich etwas über das GPS und deren Möglichkeiten schreiben.  GPS findet in den verschiedensten Bereichen wie z.B. Auto, Seefahrt, Luftfahrt und Outdoor Anwendung. Ich beschreibe in diesem Beitrag primär die Verwendung im Outdoorbereich und hier speziell für das Mountainbike.

Zuerst jedoch etwas über die Geschichte: Das GPS wurde in den 70ern für die  US-Army & US-Navy entwickelt und sollte primär zu militärischen Zwecken wie genaue Positionierung der Truppen, aber auch Zielgenauigkeit von Langstreckenraketen dienen. Damit die gesendeten Signale nicht von anderen genutzt werden konnten, wurde das Signal mit einem künstlichen Rauschen versehen, welches wiederum nur durch die US-Army & US-Navy entschlüsselt werden konnte. Im Jahre 2000 wurde dieses Rauschen ausgeschaltet und seitdem ist es auch für zivile Zwecke mit einer Genauigkeit von 10 – 15 Metern nutzbar.

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GPS-Hardware

Für den Einsatz mit dem Mountainbike sind prinzipiell geeignet:

1. Klassische Outdoor-GPS-Geräte

2. PDA (Personal Digital Assistant)

3. moderne Handys mit GPS-Empfangsmöglichkeit

 

Am besten geeignet sind natürlich die erst genannten, da sie speziell für den Outdooreinsatz entwickelt wurden. Dadurch kommen sie mit Erschütterungen und vor allem Nässe und Regen gut zurecht. PDA’s kamen in der Vergangenheit deshalb häufiger zum Einsatz, weil sie in der Lage sind, sogannnte Rasterkarten darzustellen. Reinrassige GPS-Geräte vermochten bis dato nur sogenannte Vektorkarten auf dem Display darzustellen.

Das hat sich inzwischen geändert. Sowohl die neue Gerätegeneration von GARMIN (Colorado, Oregon, und Dakota) als auch das Two Nav Aventura (Vertrieb über Touratech –  http://www.touratech.de ) sind in der Lage Rasterkarten darzustellen. Insbesondere beim Aventura ergeben sich gigantische Möglichkeiten im Zusammenspiel mit der Software TTQV (Touratech QV).

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GPS-Kartenmaterial

Topografische Karten für GPS-Geräte:
Generell unterscheidet man bei digitalen Landkarten zwischen Raster- und Vektorkarten. Rasterkarten sind aus einzelnen Bildpunkten (Pixeln) aufgebaut, wie sie z.B. eine Digitalkamera aufnimmt.

Vektorkarten bilden Kartenobjekte (Punkte, Linien, Flächen) über mathematische Funktionen ab. Sie können beliebig gezoomt werden und ändern den Detaillierungsgrad mit der Zoomstufe. Dadurch bleiben sie immer übersichtlich.

Rasterkarten liefern meistens ein plastischeres Bild. Sie sind sehr verbreitet: von den beliebten Generalkarten im Atlasstil über Topo- und Freizeitkarten, bis hin zu den russischen Militärkarten sind sie von allen Erdteilen zu bekommen. Sie haben einen festen Maßstab, man kann zwar zoomen, die Detaillierung bleibt aber gleich! Dadurch leidet beim Herauszoomen schnell die Lesbarkeit und Hineinzoomen bringt wenig. PDAs können, abhängig von der installierten Software, Raster- und Vektorkarten verwenden. GPS-Geräte (für den Freizeit-Bereich) konnten bis vor kurzem nur Vektorkarten darstellen. Wie schon erwähnt, sind die neuen Outdoormodelle von GARMIN mit einer Softwareaktualisierung nun auch in der Lage, Rasterkarten darzustellen.  In der folgenden Übersicht beschränke ich mich auf die für den Alpenraum relevanten Karten.

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Resümee

Wer sich heutzutage mit dem Gedanken trägt, sich ein GPS-Gerät für den Einsatz mit dem Mountainbike zuzulegen, sollte vor allem auf folgenden Anforderungen achten:

 

  • Geräte sollten das universelle gpx-Format verarbeiten können
  • Farbdisplay, dass auch bei Sonnenlicht gut ablesbar ist
  • Kartenmaterial sollte auch mittels Speicherkarte ins Gerät gebracht werden, vor allem: es gibt Karten von der Region, in der ich das Gerät nutzen möchte
  • integrierter barometrischer Höhenmesser und Kompass
  • lange Batterielaufzeiten – mindestens 10 Stunden
  • stabile Fahrradhalterung

Entbehrlich sind: integrierte Digitalkameras, Diktiergeräte und MP3-Player

GPS-Software

Ohne PC und eine ordentliche Software lassen sich GPS-Geräte nicht sinnvoll nutzen. Einerseits müssen die Kartenwerke in das Gerät übertragen werden, andererseits will man ja auch Tracks und Wegpunkte verwenden. Sei es, um fertige Strecken hochzuladen, damit man sie nachfahren kann oder um die eigenen Aufzeichnungen zu sichern. Nach der Tour will man dann die eigenen GPS-Aufzeichnungen eventuell nachbearbeiten, korrigieren und vielleicht auch in GoogleEarth betrachten.

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